Bioweingut Moritz | Blaufränkisch Akazie 2016

 

Sein Name ist Alfred T. Moritz und das ist seine Geschichte...

 

Das Bioweingut Moritz liegt in Horitschon im Mittelburgenland. Soweit so vertraut, denkt ihr euch jetzt vielleicht? Ein üblicher Beginn für einen Bericht über ein Weingut? Das mag stimmen. Aber nur bis hier her! Das Weingut Moritz unterscheidet sich in so vielen Nuancen von konventionellen Weingütern, dass wir gar nicht wissen, wo wir mit dem Erzählen beginnen sollen.

 

Beginnen wir aber so: Es handelt sich um einen wirklich winzigen, von persönlicher Leidenschaft getriebenen, drei Hektar großen Betrieb. Man könnte sagen, Alfred Moritz kennt beinahe jede seiner Reben mit Vornamen. Die Familie betreibt bereits seit den 60er Jahren Weinbau und kann daher einen großen Schatz, nämlich fast 50-jährige Rebstöcke, hüten.

 

Seit 2006 – also viele Jahre bevor es zum Mainstream geworden ist – bearbeitet das Team vom Weingut Moritz seine Weingärten nach biologischen Richtlinien. Der Verzicht auf Insektizide, Herbizide und Mineraldünger versteht sich bei dieser Betriebsphilosophie von selbst.

 

Alfred und seine Lebensgefährtin Barbara Blagusz haben beide einen großen Faible für Kunst. Dies äußerst sich nicht nur in diversen Kunstprojekten am Weingut, sondern zeigt sich auch an den Flaschenetiketten. Die Etiketten sind beim Weingut Moritz aus Filz, werden per Hand auf die Flaschen geklebt und stehen symbolhaft für die Besonderheit dieses einzigartigen Betriebes.

 

Einen besonderen Zugang hat man auch zum Holzausbau. Niemals soll dieser dominieren, sondern den Wein in seiner Eigenständigkeit nur unterstützen. Alfred führt seit Jahren eine besondere Blaufränkischlinie, im Rahmen derer die Weine in verschiedenen Holzarten ausgebaut werden. Kirsche, Akazie, Eiche und eine Cuvee aus den Dreien. Es ist äußerst spannend diese Weine miteinander zu vergleichen.

 

Besonderen Spaß an den Weinen des Weinguts Moritz macht uns immer die innere Balance der Weine, eine gewisse Natürlichkeit und Lebendigkeit, die wir in den Weinen immer wieder finden und die wohl vom biologischen Zugang des Weinguts stammen. Ein außergewöhnlich gelungenes Beispiel ist der Blaufränkisch, der im Akazienholz ausgebaut wird. Der Blaufränkisch Akazie aus dem Jahrgang 2016 ist unser derzeitiger Favorit aus Alfreds Sortiment. Er ist so frisch, lebendig und erdverbunden wie wir uns Blaufränkisch vorstellen.

  

Land: Österreich

Weingebiet: Mittelburgenland

Rebsorte: Blaufränkisch

Jahrgang: 2016

Alkoholgehalt: 13,5 %

Bio: Ja

9,90 €

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